Die Region Dubai

Hotels in dieser Region

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Dubai ist das zweitgrößte Emirat der VAE, über 3.900 Quadratkilometer groß und besteht zu weiten Teilen aus Wüste. Es erstreckt sich zwischen Abu Dhabi im Südwesten und Sharjah im Nordosten.

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Von den rund 800.000 Einwohnern leben ca. 90 Prozent in der Hauptstadt Dubai City, dem pulsierenden Zentrum am Nordrand des Scheichtums.

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Hier spielt sich das gesamte wirtschaftliche, soziale und politische Leben des Emirats ab.

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Dubai besitzt den einzigen natürlichen Hafen am Persischen Golf, der inzwischen durch einen künstlichen Hafen für Hochseeschiffe erweitert wurde, und ist das wirtschaftliche Zentrum der Föderation.

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Geschichte und Gegenwart
Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Dubai City ein kleiner unspektakulärer Hafenort, eine kleine Zeltsiedlung von Fischern und Perlentauchern der Bani-Yas-Beduinen an einem natürlichen Meeresarm des Persischen Golfes, heute bekannt als Dubai-Creek. Durch günstige Zölle blühte die Siedlung auf und wurde zum attraktiven Handelszentrum und Umschlagplatz für Waren aus Indien und Persien.

Der blühende Handel und die voll beladenen Handelsschiffe brachten auch das Piratengewerbe in Schwung. Die arabische Küste hatte im 18. und 19. Jahrhundert den Ruf einer „Pirate Coast“, und vor allem britische Handelsschiffe wurden angegriffen und ausgeraubt. 1820 dann wurde der Grundstein der heutigen VAE gelegt: Zum Schutz ihrer Handelsroute schlossen die Briten mit den Sheiks küstennaher Regionen Kooperationsverträge, und die Piratenküste wurde zur „Trucial Coast“, die Scheichtümer „Trucial States“ (Vertragsstaaten) genannt. Unter der Vorherrschaft der Briten wurde u. a. die Piraterie eingedämmt und der Sklavenhandel abgeschafft. Streitigkeiten der Scheichtümer untereinander endeten nicht mehr in Stammeskriegen, sondern wurden den Briten unterbreitet und per Dialog geschlichtet.

In den 1930er Jahren kam es zu zwei Entwicklungen, die für die wirtschaftliche Zukunft der Region bedeutsam waren: Der lukrative Perlenhandel am Golf brach ein, da die Japaner den Weltmarkt mit günstigeren Zuchtperlen überschwemmten. Und die Briten unternahmen mit Zustimmung der „Trucial States“ erste Ölbohrungen in der Region, die sich als sehr viel versprechend herausstellten.

Nach dem zweiten Weltkrieg kam es bis 1948 zu Gebietsstreitigkeiten und kriegerischen Auseinandersetzungen mit Abu Dhabi. Großbritannien – noch in seiner Eigenschaft als Kolonialmacht – zwang beide Emirate zum Frieden. 1958 wurde Rashid Bin Saeed Al Maktoum das Oberhaupt von Dubai und blieb es bis 1990.

1968 war die Zeit Englands als Kolonialmacht endgültig vorbei, und es folgte der Rückzug Großbritanniens aus der Golfregion. Die „Trucial States“ wurden in die Unabhängigkeit entlassen – nicht ohne dass die Briten auf die Bildung einer Föderation der Emirate drängten, die die Entstehung eines Machtvakuums verhindern sollte. Etwa zur gleichen Zeit, 1969, begannen in Dubai die Erdölförderung und der Export. Nur wenig später erfüllte sich der Wunsch der Briten, und auf Initiative von Abu Dhabi und Dubai kam es zur Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate.

In Verlauf der 70er Jahren begannen die Erdölförderung und der Erdölexport dann im großen Stil. In der Folge entwickelte sich Dubai in weniger als 50 Jahren zu einer boomenden, modernen Handelsmetropole. Wichtige städtebauliche Projekte auf dem Weg dahin waren u. a. der Dubai International Airports (1969-1971 erbaut) östlich des Creeks sowie der neue Containerhafen Jebel Ali westlich der Jumeirah Küstenregion (1979), inklusive einer gleichnamigen Freihandelszone. Am Beginn des nun einsetzenden Baubooms steht Ende der 70er Jahre das World Trade Center - damals höchstes Gebäude der arabischen Welt. Heute sind die Ufer am Persischen Golf und am Creek weithin mit imposanten Bauten aus Glas und Beton gesäumt.

Der Creek
Herz und Lebensader von Dubai-City ist der Dubai-Creek. An seinen Ufern liegen imposante Hotel- und Verwaltungsgebäude sowie bunte Souqs und Märkte. Der ca. 14 Kilometer lange natürliche Meeresarm (auf arabisch „Khor“) teilt die Stadt und ist zugleich elementares Verbindungsstück, nicht nur zwischen den beiden Stadthälften, sondern auch zum Rest der Welt. Unermüdlich laufen hier schon seit Generationen die Dhaus, die traditionellen Holzboote der Araber, ein und aus. Nur kurze Zeit schaukeln die Boote am Ufer des Creeks bis ihre Ladung gelöscht ist und sich Kisten, Säcke und Kartons üppig am Kai türmen. Dann ziehen die Dhaus, beladen mit Waren aller Art, wieder hinaus in ferne Länder. Am Creek herrscht immer rege Betriebsamkeit, Tradition und Moderne vereinen sich hier. Im Angesicht der antiken Boote, des geschäftigen Treibens am Ufer und mit dem typischen Meeresgeruch in der Nase, spürt man das „alte“ Dubai, das Erbe der Seefahrer, Fischer und Perlentaucher, die sich hier einst niederließen.

Zum Pflichtprogramm eines Dubai-Besuchs gehört es, den Creek einmal mit einer Abra (Wassertaxi) zu überqueren. Dies ist an mehreren Stellen in beide Richtungen möglich. Auf der Deira-Seite gibt es eine Anlegestelle an der Kreuzung der Al-Sabkha Straße und der Bani Yas Straße. Auf der Bur Dubai-Seite befindet sich ein Dock am westlichen Ende des Souqs. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten und kostet nur einen Dirham (ca. 20 Euro-Cent/Juni 2009) pro Person. Das Geld wird während der Fahrt eingesammelt. Von Bord der Abra bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Skyline der futuristischen Hochhäuser. Prachtbauten wie die Twin Towers, der Etisalat Tower, das Sheraton Hotel oder der spektakuläre Bau der National Bank of Dubai säumen die Ufer des Meeresarms und sind Zeugen der explosionsartigen Entwicklung der Stadt sind. Hier sind die zahlreichen Dhaus, die am Kai in dichter Reihe ankern, ein reizvoller Kontrast, wenn sich ihre antiken Silhouetten in den Fassaden der Hochhäuser spiegeln – eine ebenso ungewöhnliche wie beeindruckende Perspektive. Natürlich ist der Creek nicht nur per Abra zu überqueren: Unterirdisch werden die beiden Stadthälften einmal durch den nahe des Meeres gelegenen Al Shindagha Tunnel, der auch über einen Fußgänger-Tunnel verfügt, verbunden. Überirdisch führen die Maktoum-Bridge, die ganz landeinwärts gelegene Garhoud-Bridge, eine Floating Bridge und die neue Business Bay Crossing Bridge über den Creek.

Deira
Östlich des Creeks, nahe der Mündung, liegt Deira, ein quirliges Einzelhandelsviertel. Auch wenn heute moderne Hochhaustürme das Bild bestimmen, so ist in deren Windschatten ein authentisches Stück Orient erhalten geblieben: der Old Souq, der Gold Souq, der Parfüm und Gewürz Souq. Es lohnt sich, ausgehend vom zentralen Beni Yas Square die kleinen Gassen und Seitensträßchen Deiras zu erkunden und in die ganz eigene Welt der Basare einzutauchen.

Bur Dubai
Südwestlich erstreckt sich der Stadtteil Bur Dubai mit malerischem Altstadtviertel und viel traditioneller Architektur. Der älteste Teil ist das historische Händlerviertel Bastakiya, dessen alte Häuser und Gebäude zunächst im Schatten der großen Hochhausprojekte standen, unsaniert blieben und als billige Wohnungen für zahlreiche Gastarbeiter dienten, nun aber restauriert und vor dem Verfall geschützt wurden. Der Name Bastakiya geht auf persische Händler zurück, die sich Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund günstiger Handelsbedingungen hier in großer Zahl niederließen. Ihre architektonischen Spuren, besonders die Windtürme, antike „Klimaanlagen“ der alten Häuser in der Golfregion, sind bis heute erhalten. Sehenswert ist auch das Dubai-Museum, das im restaurierten Fahidi-Fort untergebracht ist. Die Ausstellung ist interessant, vor allem in ihrer Aufbereitung: interaktiv und multimedial, ein kurzweiliges Erlebnis, das man sich ruhig gönnen sollte.

Das neue Downtown zu Füßen des Burj Khalifa
Südlich der Sheikh Zayed Road, zu Füßen des Wolkenkratzers Burj Khalifa entstand ein neuer Stadtteil: Downtown Dubai. Dieses neue, südlich der Sheikh Zayed Straße gelegene Downtown entlastet die historisch gewachsenen Stadtzentren rechts und links der Creek-Mündung. Das neue Viertel grenzt an bzw. geht über in die Business Bay, eine künstliche Verlängerung des natürlichen Creeks im Landesinneren. In Downtown Dubai entstehen auf ca. 700 Hektar Fläche zahlreiche Bürogebäude, Apartments, Hochhäuser und Hotels. Künstliche Wasserflächen und Lagunen sorgen in dem neuen Stadtviertel für Abwechslung und räumliche Gliederung. Sehenswert ist die im November 2008 eröffnete Dubai Mall. Zurzeit größtes Einkaufszentrum der Welt, liegt sie zu Füßen des höchsten Gebäudes der Welt, welches bei seiner Eröffnung Burj Khalifa getauft wurde: Ein Dankeschön Dubais an den Herrscher von Abu Dhabi, der dem in den Strudel der Wirtschaftskrise geratenen Emirat großzügige finanzielle Hilfe gewährte. Nicht verpassen sollte man das Spektakel des weltweit größten Springbrunnens, der sich ebenfalls am Burj Khalifa befindet. Die Wasserfontänen schießen bis zu 150 Meter hoch und werden beeindruckend illuminiert und musikalisch untermalt. Mittelpunkt von Downtown Dubai ist das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa. Für eine Besichtigung sollten Karten vorreserviert werden unter www.atthetop.ae.

Jumeirah
Ehemals ein Küstenort im Westen, ist Jumeirah heute ein Luxus-Wohnviertel der Einheimischen an der Küste. Erwähnenswert ist das neu gebaute Viertel Dubai Marina. Auf dem inklusive Wasserflächen ca. vier Quadratkilometer großen Areal befindet sich das stilvolle Ferien- und Apartment-Resort der Jumeirah Beach Residences. Aber vor allem ist der Küstensaum Jumeirah Beach südlich der Innenstadt Touristen aus aller Welt ein Begriff: An den feinen Stränden des Persischen Golfes, reihen sich hier namhafte Luxushotels aller Welt aneinander. In gebührendem Abstand zueinander, haben sich u. a. das Ritz Carlton, das Hilton und das Royal Meridien niedergelassen. Neben den bekannten und altgedienten Luxus-Herbergen erheben sich die visionären und innovativen Hotelkonstruktionen der Macher vom Golf. Darunter das Wahrzeichen Dubais, das ungewöhnliche Gebäude des Luxushotels Burj al Arab, dessen Architektur ein im Wind geblähtes Segel darstellen soll. Das ganze Hotel steht prominent auf einer künstlich aufgeschütteten, der Küste vorgelagerten Insel. In direkter Nachbarschaft erhebt sich die nicht minder beeindruckende kühne architektonische Welle des riesigen Jumeirah Beach Hotels. Neben dem Hotel befindet sich der fast 50.000 Quadratmeter große Wasser- und Vergnügungspark Wild Wadi Waterpark. Besonders empfiehlt sich – wenn man nicht sowieso schon den Urlaub hier verbringt - der Besuch einer weiteren spektakulären Anlage hier am Jumeirah Beach: die Madinat Jumeirah. Diese im Jahre 2004 künstlich angelegte „Stadt in der Stadt“ ist ein gigantisches Freizeit- Einkaufs- und Touristenzentrum im Stil einer traditionellen arabischen Stadt. Die Gebäude bilden ein Kontrastprogramm zu den benachbarten futuristischen Projekten und sind von der Architektur her traditionellen arabischen Palästen nachempfunden. Auf den Dächern thronen die typisch orientalischen Windtürme. Lauschige Lagunen und Wasserwege durchziehen die gesamte Anlage, Abras und kleine Boote verbinden die einzelnen Ufer der Stadtteilchen und sorgen für Bewegung und Mobilität: Ein bisschen kommt Venedig-Stimmung auf. Es gibt, wiederum typisch orientalisch, einen aufregenden und farbenfrohen Souq mit unzähligen Geschäften, zwei prächtige Luxushotels, das Al Qasr (der Palast) und das Mina a´Salam sowie an die 70 Restaurants und Bars, die sich über die ganze Stadt verteilen und die vor allem abends Einheimische, Touristen und Nachschwärmer anziehen. Ungefähr 30 der Gebäude, Palästchen und Villen der Anlage - natürlich jeweils mit eigenem Pool ausgestattet - bilden das Areal Dar Al Masyaf und sind wie private Ferienhäuser zu mieten: Hier findet der privilegierte Reisende zusätzlichen Luxus, Abgeschiedenheit und Privatsphäre.

Jebel Ali
Das südliche Ende des Jumeirah Beach markiert das heutige Industrie-Viertel und die Freihandelszone Jebel Ali. Ehemals etwas außerhalb von Dubai gelegen, schließt sich die Anhöhe heute direkt an Dubai an. Dieser Stadtteil ist vor allem bekannt für den größten Containerhafen der Welt, der mitten ins Wüstenland hinein gebaut wurde und ein wichtiger internationaler Handelsplatz ist. Doch auch an der Küste von Jebel Ali finden sich Anlagen, die die Herzen gut betuchter Touristen höher schlagen lassen. Zum Beispiel die großzügige und traumhafte Anlage des Jebel Ali Hotel und Golf Resorts. In Zukunft wird sich auch die Flughafenanbindung dieser südlichsten Region von Dubai zu ihrem Vorteil ändern, denn nur wenige Kilometer von Jebel Ali entfernt befindet sich ein weiteres ambitioniertes Projekt im Bau: der neue internationale Flughafen von Dubai. Der Dubai Wold Central International Airport wird die Dimensionen und Funktionen herkömmlicher Flughäfen weit übertreffen.

Die Sheikh Zayed Road
Eine Fahrt von Ost nach West entlang der großen innerstädtischen Sheikh Zayed Road zeichnet ein eindrucksvolles, umfassendes Panorama der Entwicklung Dubais. Fast direkt vom Creek und somit von der Wiege Dubais abgehend, verläuft die Sheikh Zayed Road parallel zur Küste, zentral durch die Stadt. Sie passiert zunächst bekannte Prachtbauten wie das Dubai World Trade Center, die Emirates Towers und den fast fertig gestellten Burj Dubai. Im weiteren Verlauf dann die Mall of Emirates, in der sich die größte Indoor-Skihalle der Welt - Ski Dubai – befindet. Media und Internet City sowie die Knowledge Village und der Emirates Golf Club folgen. Gleich danach führt die Hauptstraße durch den neuen Stadtteil Dubai Marina. Namensgeber des zwischen Dubai City und Jebel Ali gelegenen modernen Stadtteils ist ein künstlich angelegter, marina-ähnlicher Kanal. Bevor die Sheikh Zayed Road in die Autobahn nach Abu Dhabi übergeht, führt sie zwischen dem Hafen von Jebel Ali, der größte künstlich angelegte Containerhafen der Welt, und dem in der Entstehung begriffenen Areal Dubai World Central hindurch. Teil des gigantischen Territoriums der Dubai World Central wird auch der neue Flughafen, Al Maktoum International Airport, sein.

Tourismus, Hotellerie, Events, Einkaufen und Nachtleben
Neben dem Handel wird ganz konsequent der Tourismus als wichtiger, ölunabhängiger und somit zukunftsträchtiger Wirtschaftszweig gefördert. Die fast ganzjährige Sonnengarantie, die schönen Strände, Pool-Landschaften und Wasserparks, riesige Shopping-Malls und bunte Märkte locken jedes Jahr zahlreiche Touristen an - 2007 waren es ca. 8 Millionen. Für 2015 sind 15 Millionen Besucher angepeilt.

Die wohl westlichste Stadt der Emirate ist auch bekannt für ein reges Nachtleben, unzählige Ausgehmöglichkeiten und spektakuläre Veranstaltungen und Sportevents, wie zum Beispiel das Dubai Shopping Festival, das mit echten Schnäppchenpreisen lockt, das Dubai World Cup Pferderennen oder das bekannte Golfturnier Dubai Desert Classics. Einkaufen ist in Dubai ohnehin ein einmaliges Erlebnis. Nicht nur aufgrund der breiten Auswahl, sondern auch der günstigen Preise wegen, die einer geringen Umsatzsteuer zu verdanken sind.

Herzstück der touristischen Infrastruktur sind natürlich die zahlreichen und zumeist sehr luxuriösen Hotels. Neben den Häusern der internationalen Ketten wie Hilton oder Ritz Carlton, gibt es die ortsansässige Jumeirah International Hotel Group. Zu dieser Gruppe gehören so beeindruckende moderne Anlagen wie das Madinat Jumeirah, das eine eigene kleine Stadt umfasst und so erstaunliche Hotelbauten wie der Burj al Arab, dessen markante Fassade sich 321 Meter wie ein Segel vor der Küste des Stadtteil Jumeirahs bläht. Auch das benachbarte, von seiner Architektur her an eine Woge erinnernde Gebäude des Jumeirah Beach Hotels gehört zu dieser Gruppe. Eine weitere, weltweit Beachtung findende Besonderheit, stellen touristische Einrichtungen wie das erst kürzlich eröffnete Atlantis Hotel auf der Spitze der künstlich aufgeschütteten Palmeninsel vor Jumeirah, die Palm Jumeirah dar.

Zukunftsvisionen
Pläne und Projekte, Visionen und Ideen sprudeln in Dubai noch unbegrenzter als das Öl. Besonders das Areal vor der Küste und das noch eher unerschlossene Wüstengebiet im Südwesten sind derzeit und in Zukunft wohl als eine der spannendsten Regionen der Welt einzustufen. Ein Fünftel aller Baukräne der Welt stehen zurzeit in Dubai, schier Unglaubliches wird geplant und schon umgesetzt.

Dazu zählen in erster Linie die vielen Projekte zur Neulandgewinnung. Vor der Küste von Jebel Ali, Jumeirah und Deira werden künstliche palmenförmige Inseln aufgeschüttet. The Palm Jumeirah ist bereits fertig, an ihrer Spitze liegt das Atlantis Hotel, dessen Eröffnung im September 2008 weltweit Beachtung fand. Am Stamm der Palm Jumeirah soll künftig das zu einem Hotel umfunktionierte berühmte Passagierschiff Queen Elizabeth II liegen. Die beiden anderen Palmen befinden sich noch im Bau und werden mit Luxusvillen, Hotelanlagen und Golfplätzen ausgestattet.

Ein weiteres Projekt zur Neulandgewinnung ist The World Dubai, ein Inselgruppe in Form der Weltkarte, die – so die Vision - südlich ergänzt werden soll durch die Aufschüttung einer von der Form her milchstraßenähnlichen Inselgruppe, die sich dann The Universe nennen wird. In der Planung befindet sich auch das Projekt Dubai Waterfront, die das Emirat westlich um eine Fläche größer als Köln erweitern würde und bis zu 1,5 Millionen Menschen Platz zum Leben und Arbeiten böte.

Aber nicht nur vor der Küste herrscht rege Betriebsamkeit, auch im westlichen Landesinneren wird geplant und gebaut, und langsam aber sicher wird der Schwerpunkt Dubais von der Küste weg etwas mehr nach Süden verlegt. Eines dieser städtebaulichen Großprojekte wird seit 2005 realisiert und firmiert unter dem Namen Dubailand. Dieser Themenpark soll einmal das größte Freizeit- und Unterhaltungszentrum der Welt sein und täglich bis zu 200.000 Besucher anziehen. Geplant sind sieben Themenwelten, die wiederum in mehrere Unter- und Einzelprojekte aufgeteilt sind. Zum Beispiel die Eco Tourism World, in der es künstliche Wadi-Landschaften und einen künstlichen Regenwald zu erforschen geben soll sowie eine Dinosaurier- und Pharaonen-Welt und einen gigantischen Filmpark. Daneben wird es natürlich Shopping Malls und Einkaufszentren geben. Die Mall of Arabia in der City of Arabia wird dann die Dubai Mall als weltweit größte Mall ablösen. Weiteres Teilprojekt im Rahmen von Dubailand ist Bawadi (arabisch „Wüsten“), ein ca. zehn Kilometer langer Stadtteil, der der Stadt Las Vegas ähnelt, die Dubai Sports City und die Motor City, das Global Village und die Falcon City.

Großprojekte wie die Dubai Metro tragen dem zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommen ebenso Rechnung wie der bereits im Bau befindliche neue internationale Flughafen Al Maktoum International Airport. Dieser neue Flughafen wiederum ist Teil eines weiteren Großprojektes, der Dubai World Central City in Jebel Ali. Die Dubai Metro wird aus drei Linien bestehen und zum größten Teil als Hochbahn die Stadtteile Dubais verbinden.

Die Enklave Hatta
Ein Ausflug in die Wüste lässt sich gut mit einem Aufenthalt in der Enklave Hatta, die auf omanischem Gebiet liegt, kombinieren. Die Oase liegt rund 100 Kilometer südöstlich von Dubai-Stadt und ist in ca. einer Stunde Autofahrt zu erreichen. Direkt an der Grenze zum Oman erstreckt sich das Gebiet malerisch zu Füßen des mächtigen Hajars und reicht bis in die Hänge des Gebirges. Aufgrund der Höhenlage herrscht in Hatta ein milderes Klima als in Dubai.

Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich das alte Dorf Hatta. Die Lehmhäuser der Altstadt wurden rekonstruiert und zeigen heute als Heritage Village Besuchern Szenen aus dem historischen Alltag. Besonders interessant ist auch die Wiederherstellung der Falaj-Kanäle, die die traditionelle Wasserversorgung demonstrieren. Im Mittelpunkt der ca. 30 Lehmhäuser des Heritage Villages steht ein sehenswertes Fort mit zwei mächtigen Wachtürmen aus dem 18. Jahrhundert. Auch die 1780 erbaute Juma-Moschee, das älteste Gebäude von Hatta, ist eine Besichtigung wert.

In der Nähe des Forts befindet sich auch das kleine, luxuriöse Relais & Chateau Haus Hatta Fort Hotel, das über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz verfügt und Gäste auf Wunsch aus Dubai auch per Hubschrauber abholt.

Neben dem Geschichtsstudium im alten Dorf Hatta eignen sich Landschaft und das kühlere Klima für Wanderungen, Streifzüge und Vogelbeobachtungen. Die Hatta-Pools, natürliche Felsbecken, mit Wasser gefüllt locken zum Erfrischen und Entspannen (schlechte Ausschilderung, am besten mit ortskundigem Führer zu erreichen). Wer es lieber motorisiert mag, kommt bei Offroad-Fahrten in den Genuss der Erkundung der wild-bizarren Bergwelt. Und westlich von Hatta sind große Sanddünnen, die zum Sandskiing oder Dune-Bashing einladen.

Ajman Ajman Abu Dhabi mit Al Ain al Fujayrah Dubai Dubai Ras al-Khaimah Ras al-Khaimah Sharjah Umm al_Qaywayn
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