Nordzypern

Mittelmeerparadies mit orientalischem Flair

Touren & Reisen in Nordzypern

Nordzypern, der türkische Teil der Insel Zypern, ist ein vom Massentourismus verschont gebliebenes Urlaubsparadies im östlichen Mittelmeer. Es ist ein Geheimtipp für Wanderfreunde, Naturliebhaber und Kulturinteressierte, die für kleines Geld im sonnenverwöhnten Nordzypern voll auf ihre Kosten kommen.

Die Region punktet mit unberührten Landschaften, beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, leeren und sauberen Stränden, besonderen Unterkünften, malerischen Städten, einer guten Infrastruktur und angenehm mediterranem Klima. Für orientalisches Flair sorgen die vielen Moscheen, die Lebensart der Zypriotentürken und die mediterran-orientalische, äußerst leckere Küche.

Entdecken Sie diesen besonderen Teil einer der schönsten Mittelmeerinseln: wir haben abwechslungsreiche Gruppentouren im Angebot. Sie möchten Nordzypern individuell im Mietwagen, mit dem Fahrrad oder trekkenderweise erkunden? Wir beraten Sie gerne und haben einige besondere Hotels für Sie erkundet.

 

Anreise

Wir empfehlen die Einreise über den Flughafen Ercan. Dieser hat aufgrund der politischen Situation keinen internationalen Status und somit gibt es keine Direktflüge. Alle Flüge nach Ercan werden daher über die Türkei abgewickelt, in der Regel über Istanbul. Wir suchen Ihnen gerne eine passende Flugverbindung z.B. mit Turkish Airlines heraus und planen auf Wunsch auch gerne einen Stopover in Istanbul mit ein. Alternativ können Sie auch über den internationalen Flughafen Larnaca im südlichen Teil der Insel einreisen. Wir holen Sie dort ab und bringen Sie problemlos über die Grenze auf die türkische Seite. Die Transferzeit inkl. Grenzwechsel von Larnaca in den Norden nimmt sich jedoch nicht viel im Vergleich zur Umsteigezeit in der Türkei (ca. 1,5 Stunden). Die Grenze ist seit 2004 offen und für EU-Bürger problemlos zu passieren, es reicht der Personalausweis und die Formalitäten sind schnell erledigt.

 

Temperaturen und Jahreszeiten

Nordzypern lockt zu jeder Jahreszeit. Im Frühling ist die Insel ein wahres Blumenmeer und dann vor allem für Pflanzenfreunde, Wanderer oder Radfahrer ein wundervolles Reiseziel. Die Badesaison dauert von Mai bis Oktober und die Strände sind ein Traum für Wassersportler und Sonnenanbeter. In den Sommermonaten Juni, Juli, August wird es allerdings auch über 30 Grad heiß. Die Winter sind mild und die Temperaturen fallen selten unter 8 Grad. Wer also ein paar Tage auf Schnee und Kälte verzichten möchte, ist im Winter auf Nordzypern gut aufgehoben und legt den Fokus auf die Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

 

Wie reisen

Besonders gut lässt sich die Insel individuell erkunden, mit dem eigenen, natürlich klimatisierten, Mietwagen. Auf den Linksverkehr, ein Relikt aus der Zeit, als die Briten die Insel verwalteten, hat man sich schnell eingestellt, Beschilderung und Kartenmaterial sind gut. Der Verkehr wird durch viele Kreisverkehre übersichtlich geregelt und ist moderat. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, für den haben wir einige sehr schöne Zubuchertouren im Programm. Wer es gerne sportlich mag, dem empfehlen wir eine unserer gut ausgearbeiteten Wander- oder Radreisen.

 

Zur Geschichte

Die strategisch günstige Lage Zyperns am Schnittpunkt von Kontinenten und Kulturen zog schon immer viel Aufmerksamkeit auf sich und sorgte für eine bewegte und wechselvolle Geschichte. Alle namhaften Völker und Reiche haben auf der Insel Ihre Spuren hinterlassen. Von einer mehr als 10.000jährigen Geschichte zeugen steinzeitliche Siedlungsreste, die antike griechische Stadt Salamis, Kreuzfahrerburgen und Klöster. Ägypter, Römer, Byzantiner, Osmanen, Venezianer und Briten haben die Insel im Laufe der Zeit besiedelt und geprägt. 1960 erklärte Zypern seine Unabhängigkeit und die Briten zogen sich als Kolonialmacht zurück. 1974 scheiterte ein Putschversuch, der den Anschluss Zyperns an Griechenland zum Ziel hatte und die Türkei besetzte den Norden der Insel. Seither ist die Insel durch eine demilitarisierte Zone, die „Green Line“, geteilt. Aber durch den EU-Beitritt Südzyperns 2004 hat sich die die isolierte Lage Nordzyperns sehr verbessert. Die EU geht von der Unteilbarkeit der Insel aus und der Norden wird nun als Sondergebiet der EU gesehen. Die Grenze existiert zwar noch, ist aber offen und kann problemlos von beiden Seiten aus überschritten werden. 

 

Regionen und Sehenswürdigkeiten

Auch wenn die Fläche der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) mit 3.355 Quadtratkilometer den kleineren Teil der Insel einnimmt, ist die landschaftliche Vielfalt sehr ausgeprägt und es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten. In der zentral gelegenen Hauptstadt Nord-Nicosia/Lefkoşa lockt die Altstadt mit der imposanten Stadtmauer, dem osmanischen Handelsplatz Büyük Han und der gotischen St. Sophien-Kathedrale (heute Selimye Moschee). Die bekannte und touristisch am meisten entwickelte Stadt Kyrenia/Girne an der Nordküste begeistert mit einem der schönsten Mittelmeerhäfen und seinem trutzigen Kastell. In der Nähe befindet sich die mittelalterliche Burg St. Hilarion und auch die gotische Ruine des Klosters Bellapais ist von hier aus leicht zu erreichen. Die Bucht von Famagusta/Gazimağusa wartet mit wunderschönen Stränden und Küsten auf und ist ein Paradies für Wasserfans. Aber auch die Stadt an sich sowie die Umgebung ist ein richtiges Open-Air Museum besonders reizvoll sind die Ruinen der antiken Metropole Salamis. Ein ganz besonderes Fleckchen Erde ist die idyllische Karpaz-Halbinsel, jener östliche schmale Ausläufer der Insel, der sehr dünn besiedelt ist und vor allem mit unberührten, herrlichen Landschaften aufwartet. Einen wunderschönen Ausblick auf die Habinsel genießt man von der Burgruine Kantara aus. Im Westen Nordzyperns sind die Städte Güzelyurt und das kleine Städtchen Lefke einen Besuch wert, sowie die antiken Stätten von Soli und Vouni.

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